Samstag, 29. September 2012

Der Wettergott hat es voll drauf ...



Heute schien zwar nicht so schön die Sonne, aber es war den ganzen Tag trocken. Und das obwohl ein Regengebiet den ganzen Tag von Südwest nach Nordost ganz knapp an uns vorbei zog.

So muss das sein! Großartig!


Ich konnte so heute das ganze Fundament für die Mauer fertig graben und mit Schotter füllen.

Mit dem Aushub habe ich dann die Mauer an der Westseite angefüllt.

Sehr cool:
Die Nachbarn hatten noch ein paar Betonplatten übrig, die nun als provisorischer Weg von der noch nicht vorhandenen Garage zum Eingang dienen.
Sieht zwar scheiße aus, aber so schleppen wir nicht so viel Schotter ins Haus :-)

Nun ist fast Feierabend und zur Belohnung gehts bald zum leckeren Fondue-Essen, ich habe jetzt schon ganz doll Hunger.
Aber zuerst wird nun Catharina abgefragt, die ganz eisern lernt und lernt und lernt.




 


Hinkelsteine ...

Das gute Wetter will einfach keine Pause machen. Donnerstag und Freitag hieß es deshalb nach dem Mittag:

FEIERABEND

Das Fundament für die Steinmauer ist nun schon sehr weit fortgeschritten. Nur noch 7 von 45 Meter fehlen noch und werden heute ausgegraben.

Gestern nachmittag wurden dann auch die "Hinkelsteine" für die Mauer geliefert. 12 Tönnchen :-)
Endlang der Westseite konnte ich gestern dann auch schon die ersten vom Lichthof übrigen unförmigen Steine setzen. Hier bleibt die Mauer nur 1 Stein hoch, weil man  nicht weiß, wann das Nachbargrundstück bebaut und bestimmt ebenfalls mit Höhenausgleich aufgefüllt wird.
Die Westmauer ist also schon fast fertig :-)

Besondere Grüße an Christoph. Habe mich sehr über das Lied und die Mail gefreut. Das Lied hat uns beim Frühstück richtig aufwachen lassen und noch mehr motiviert ;-) Catharina fährt tanzend zur Vorlesung und ich überlege, ob ich die Anlage nach draußen stelle. Mit dem Ansporn ist dann heute abend sicher schon der ganze Garten fertig :-)

Also los gehts ...





Sonntag, 23. September 2012

Der Minibagger ...

... war gestern Nachmittag erst mal der Geburtstagsspaten. Gruß an Hanno, Moni und Jakob.

Zusammen mit Schubkarre und Pickel habe ich die Mauer an der Westseite vorbereitet.
Nachdem ich mit einer Schnur die Grenze angezeigt habe, war erkennbar, dass die Tiefbauer mit Bauarbeiterblick 0,5m zu weit auf das Nachbargrundstück angefüllt haben.
Also pickeln und schaufeln, dass es kracht und am Feierabend über das fast fertige Ergebnis freuen.



Und so sieht der Schotterstreifen und der Lichthof bei Sonnenschein ohne Abenddämmerung aus.





Donnerstag, 20. September 2012

Hoch lebe der Feierabend und das schöne Wetter

In den letzten Tagen war sehr passables Wetter und so konnte ich den Feierabend bis zum Einbruch bzw. eher Abschluß der Dämmerung nutzen.

Zuerst habe ich die am Wochenende gesetzten Granit-Pflastersteine des Schotterstreifen verfugt. Nachdem ich festgestellt habe, dass die bloße Hand für die Aufgabe das beste Werkzeug ist, ging das erstaunlich gut. Nachdem die Fugen mit einem Schwamm gereinigt wurden und getrocknet waren, konnte ich heute Schotter einfüllen.
Hier lohnt sich der Weg in ein Schotterwerk, das zufällig nur 4km entfernt liegt. Ich habe für 950kg nur 10 € gezahlt.
Bei den einschlägigen Baumärkten gibt es Kies in verschiedenen Sorten für deutlich unter 10 €, allerdings für 25kg :-)

Auch die letzten Steine für den Lichthof habe ich passend gemacht. Die richtige Form war nicht mehr vorhanden, also mussten Bohrhammer, Hammer und Meißel helfen.



Morgen werde ich die übrigen Steine als Grenzwall im Westen setzen. Eigentlich wollten wir dort nur einen Wall aus Erde schütten, weil das Nachbargrundstück irgendwann bebaut werden könnte und dort ebenfalls das Gelände angefüllt werden wird. Dann wäre eine schöne Steinmauer nicht mehr sichtbar.
Aber eine Steinreihe bietet einen sauberen Abschluss zur Wildwiese und wohin mit den übrigen Steinen.

Außerdem ist morgen endlich Anna wieder da. Wir freuen uns schon seit Wochen! Die freitägliche Pizzarunde mit einigen Kollegen ist nämlich seit 8 Wochen aufgrund Betriebsferien ausgefallen. Italiener müsste man sein :-)

Sonntag, 16. September 2012

weiter gehts ... Granitpflaster und Schotterstreifen um das Haus

Gestern ging es wieder rund und die Wettervorhersage war super. 20 °C und leicht bewölkt.
Morgens sind wir zum Schotterwerk "Fischer Granit" im westlichen Schwarzwald gefahren, um uns Natursteine für die Mauern an der Südgrenze bzw. den Treppenabgang anzusehen. Dort haben wir außerdem günstig 1,1t  Pflastersteine aus Granit mit dem Anhänger geholt und durch den Schwarzwald transportiert.
Der Anhänger lag erstaunlich ruhig, so dass nicht wir sondern kleinwagenfahrende Flachlandtiroler ein Verkehrshindernis waren.

Nachdem wir dann die Pflastersteine abgeladen hatten, konnten wir mit dem Schotterstreifen um das Haus beginnen. Dieser soll dafür sorgen, dass die Fassade bei starkem Regen nicht mit Erde vollgespritzt wird.


Bevor die Granitsteine in ein Mörtelbett gesetzt werden konnten, wurde gemessen und ein Schnurgerüst erstellt.





Zum Glück bleibt, neben Auffahrt, Garage, Terasse und Treppe in den Keller nur 7 Meter Schotterstreifen, der Abends schon fast fertig gebaut war.
Ein Vorteil war auch, dass die Pflastersteine bewusst nicht ganz gleichmäßig sind (8-10cm) und man so nicht auf den Millimeter genau arbeiten muss.

Nun kann der Beton trocknen und nächste Woche der Schotter eingefüllt werden.


Sonntag, 9. September 2012

Gelände angefüllt + Terassenfundament

Das Wochenende verlief sehr erfolgreich. Am Freitag habe ich noch Noppenbahn an Süd- und Westwand angebracht, die das Haus vor Steinen und der Erschütterung bei der Verdichtung schützen soll.

So sah es am gestern vormittag dann aus, bevor schweres Gerät anrückte.


Zuerst musste die Zisterne korrigiert werden. Zu- und Ablauf waren genau falsch herum angeschlossen.
Dazu musste der obere Teil der Zisterne frei gebaggert werden.

Kurz vor dem Mittag war dann alles korrigiert und wieder verfüllt.


In der Zwischenzeit wurden die Aushubberge mit einem Radlader aus dem Schotterwerk ruck zuck auf das Grundstück gebracht und grob verteilt.
Mit dem kleinen Bagger hätte das sicher eine Woche gedauert.





Anschliend wurde mit einem hydraulischen Verdichter alles so stark verdichtet, dass durch die Vibration sogar eine kleine Vase von einem Sideboard gerüttelt wurde. Sie ist aber heil geblieben.

Bei dem ganzen Baulärm und Erdbebenfeeling ließ sich Catharina beim Lernen für ihre Abschlußprüfung am 10.10. nicht aus der Ruhe bringen. GROSSEN RESPEKT wie eisern du dich voran arbeitest! Du wirst es schaffen! Ich bin immer für dich da!

links neben dem Stuhl kann man schemenhaft Catharina erkennen
Nachmittags wurde das Fundament der Terasse aus Mineralbeton erstellt und ebenfalls verdichtet.
Abends sah es dann so aus. Der vordere Teil wird Terasse, auf den gelblichen Aushub wird in einiger Zeit noch Mutterboden für den Garten gefüllt.
Das Material das als Wall zu sehen ist, wird für die Mauer im Süden verwendet. So müssen haben wir dann keine weiten Wege und müssen nur von links nach rechts baggern.


Nachmittags konnten wir noch die zweite Hälfte vom Lichthof bauen, weil jetzt Erde hinter der ersten Hälfte stützt.
Durch das Leerrohr kann später ein Bewässerungsschlauch zum kleinen Buchsbaum verlegt werden.
Die Zeit reichte um 3 Steine nicht ganz, weil wir gestern noch auf ein Fest eingeladen waren.
Aber Anfang der Woche soll das Wetter auch zum Feierabend noch gut bleiben, heute wäre Bohrhammer und Meißel zu laut :-)



Das Grundstück das uns der Nachbar freundlicherweise zum Zwischenlagern des Aushubs zur Verfügung gestellt hat, ist nun auch wieder glatt gezogen.


Heute morgen haben wir dann zum ersten mal auf der schottrigen Terasse gefrühstückt.


Auch das Lernkontingent wurde mit frischer Luft und Sonnenschein natürlich heute viel schneller geschafft und abends haben wir dann noch das erste lecker Rindersteak vom Grill auf der zukunftigen Terasse genossen.





Mittwoch, 5. September 2012

Der Unkrautkiller war da ... der Bagger kann kommen ...

Vorgestern hat mir der Nachbar seine Sense geliehen, mit der ich das teilweise 1/2 Meter hohe Unkraut platt gemacht habe. Es waren schon fast Rankgewächse am Bauzaun hochgeklettert, den ich auch gleich vom Grundstück geräumt habe.
Dort konnten wir dann gestern nachmittag noch ne Tonne Schotter für den Lichthof abladen und haben die Steinblöcke für den Lichthof aus dem Weg geräumt.
Jetzt kann am Samstag der Bagger kommen und 150m³ Aushub verteilen.
Die Wettervorhersage sieht sehr gut aus!

Sonntag, 2. September 2012

Lichthof mit Natursteinen

Gestern haben wir begonnen den Lichthof am Kellerfenster zu bauen. Danach kann dann der restliche Aushub auf dem Grundstück verteilt werden, um das endgültige Niveau zu erreichen. Geplant ist, dass der Tiefbauer am kommenden Samstag mit dem Bagger kommt und die Erde verteilt. Anschließend können wir die zweite Hälfte der Lichthofmauer bauen.

Die Steine haben die Schwiegereltern noch "herumliegen" gehabt und mussten vor einem guten Monat nur "gschwind a mol" geholt werden.


Mit einem geliehenen Rüttler (auch liebevoll Hüpfer genannt, weil man selbst fast mithüpft), habe ich den Boden und das Schotterfundament verdichtet.
Anschließend kam noch ein Geoflies gegen Unkraut und eine dünne Schotterlage drauf.



Kurze Zeit später war der erste Stein und der Blumentopf für den kleinen Buchsbaum schon gesetzt.


Und noch ein bisl später war die Mauer zur Hälfte fertig.



Morgen oder Dienstag werde ich mit der Sackkarre die restlichen Steine an eine Stelle karren, an der nicht angefüllt werden muss.
Der Prozessoptimierer denkt sich jetzt: "Beim nächsten Mal noch ein paar Schritte weiter denken und die Steine gleich an die richtige Stelle legen."
Aber so muss ich zumindest nicht zum Sport :-)

Wir waren wirklich flott und es gab keine Komplikationen, so dass vor einem gemütlichen Spieleabend sogar noch Zeit für eine "antiyeti-Rasur"war.



3 Monate Stille ...

3 Monate Stille ... aber nur im Blog. Das heißt natürlich, dass 3 Monate so viel geschafft wurde, dass gar keine Zeit für den Blog war. Wir haben uns inzwischen schon gut eingelebt und die Wohnung schon ganz vergessen. Jeden Tag wurde der Innenausbau ein Stückchen vorangetrieben und ist jetzt schon in einem "So gut wie fertig"-Stand. Wir fühlen uns sooo wohl!

Wir haben Möbel aufgebaut und Kartons ausgepackt, Fliesen im OG-Bad gelegt, Badobjekte im OG montiert, den kompletten Keller gefliest und die Innentüren im Keller eingebaut.
Von 1001 kleiner Kleinigkeit nebenher und 50x Wischen um den Baustaub zu besiegen ganz zu schweigen. Aber eben diese Kleinigkeiten machen den großen Schritt aus, der uns jetzt schon in einem so gemütlichen Heim wohnen lässt.

Auch draußen ist kurz nach dem Einzug noch etwas passiert.
Ende Mai wurde das Garangenfundament gebaut und der Hof geschottert und begradigt.

"Flying Baggerle"

Durch dieses Rohr wird später die Versorgung zur und von der Garage verlegt (Wasser, Strom und SAT)



Nun kurz die Garage gebaut und der Hof gepflastert ... hexhex :-)

Nee, der Innenausbau war wichtiger und jetzt muss zuerst der Lichthof am Kellerfenster erstellt werden, damit mit den restlichen Aushub-Bergen das Grundstück angefüllt werden kann.

Wir werden versuchen ab und zu wieder einige Beiträge zu schreiben.
Viel Spaß also beim Weiterlesen und Mitfiebern.

Eure Catharina und Gunnar

Sonntag, 3. Juni 2012

Finale ... Umzug ... Urlaub alle

Puh, das war ein Endspurt!

Teilweise haben wir 16 Stunden pro Tag auf der Baustelle gearbeitet, aber es hat sich gelohnt.
Auch die Firmen standen alle zum rechten Zeitpunkt auf der Matte und das Material wurde rechtzeitig geliefert.

Z.B. kamen am 23. Juni bis zum Mittag 7 Parteien:
  • Die letzte Tür wurde geliefert und konnte dann eingebaut werden.
  • Der Elektriker, der den Herd angeschlossen hat, war da.
  • Die Telekom hat die TAE gesetzt und wir könnten online sein, allerdings war die FritzBox noch nicht umgezogen. 
  • Der Fingerhaus-Elektriker hat den Bewegungsmelder im Flur montiert.
  • Der Fliesenleger hat die Dusche fertig gestellt
  • Der Paketdienst hat Lampen geliefert.
  • Die Glaser haben Ofenplatte und Duschwand montiert.

Einzig die kurzfristig geplante Badewanne hat sich leider um eine Woche verzögert und so konnten wir die Fliesen im Bad nicht legen und noch keine Badobjekte einbauen.
Aber das Gäste-WC mit Dusche ist ja bereits voll funktionsfähig.

Nachdem Catharina im Prinzip im Alleingang sämtliche Kisten gepackt und alles beschriftet hat war es am 26. Juni dann so weit. In zwei Touren haben wir mit fleißigen Helfern den Umzug bewältigt und bereits das Bett aufgebaut. Und auch die Lampen und ein Bild hatte Catharina bereits aufgehängt, als wir zur ersten Nacht in unserem Häusle totmüde ins Bett fielen.


 

Nicht selbst gekocht, nur selbst gerührt. Danke Hanna für die tolle Verpflegung!


Wir dachten, dass wir sicher bis 13 Uhr durchschlafen, aber bereits um 7:30 Uhr waren wir wieder wach und wollten das erste Frühstück genießen. Scheinbar hat man sich an so wenig Schlaf gewöhnt.

Nachdem unser Projekt Hausbau so toll funktioniert hat, wir termingerecht umziehen konnten und der Akku ziemlich leer war, hat Catharina uns zwei Tage Auszeit am Bodensee verschrieben. Das Wetter, eine entspannte Unterkunft, leckeres Essen und natürlich die Landschaft haben ihr Ziel erreicht.





Nun ist der Urlaub für das ganze Jahr aufgebraucht und es geht morgen wieder mit dem Berufsleben los.
Nach und nach werden wir jetzt noch viele kleine Baustellen bearbeiten.
Eine nach der Anderen mit etwas weniger Volldampf, denn der Termindruck ist nun vorbei.

Den weiteren Fortschritt werden wir nun nicht mehr hier niederschreiben, weil die Schritte nun viel langsamer gemacht werden.
Und außerdem ... ein Besuch soll ja auch noch Überraschungen mit sich bringen :-)

Danke an alle Helfer, und alle Firmen. Wir würden alles wieder genau so machen!
Auch die ganzen Eigenleistungen haben nicht nur Geld gespart, sondern auch viel Wissen und Verständnis für das Haus mit sich gebracht. Zwar war es manchmal auch stressig, anstrengend und man war so gereizt wie nie zu vor, aber auch das hat uns wachsen lassen.

Wir haben uns übrigens sehr gefreut, dass so viele sich für unser Projekt interessiert und mit uns mitgefiebert haben.

Viele Grüße an euch alle!
Wir freuen uns schon darauf, euch in unserem neuen Heim zu begrüßen und euch bald wieder zu sehen.

Eure Catharina & Gunnar